2014-09-04

Domaines Rouvinez gewinnen den renommierten Family Business Award

Eine wunderbare Auszeichnung für die zweite Generation und eine grosse Ermutigung für die dritte Generation, die die Führung des Walliser Weinbauunternehmens übernimmt.

Dieser Augenblick ist eine grosse Anerkennung für Domaines Rouvinez und die Familie, die dieses bemerkenswerte Walliser Weinbauunternehmen mit Sitz auf der Colline de Géronde in Siders leitet. Das Haus Rouvinez wurde heute Abend in Bern vor versammelten Vertretern aus der Schweizer Politik und Wirtschaft mit dem renommierten Family Business Award ausgezeichnet. «Dieser Preis macht uns ausgesprochen stolz, er ist für uns eine ausserordentliche Anerkennung. Eine Würdigung unserer Arbeit, die inzwischen schon in die dritte Familiengeneration geht, und selbstverständlich auch des Beitrags aller unserer über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen allen spreche ich meinen Dank aus», erklärt Jean-Bernard Rouvinez, der Vorsitzende des Familienunternehmens. «Aber es ist auch ein grosser Augenblick für den Walliser und den Schweizer Wein. Ich wünsche mir, dass dieser Award den Wunsch der Schweizer noch bestärken wird, Schweizer Wein zu geniessen, sich zu ihm zu bekennen und zu seinen Ruf zu verbreiten, ihn mit Leidenschaft zu lieben und – vor allem – auf ihn stolz zu sein.»


Eine Pionierrolle im Umweltschutz
Den Grundstein der Unternehmensgruppe Rouvinez legte im Jahr 1947 der unabhängige Winzer Bernard Rouvinez. Damals wie heute sind die Grundpfeiler, auf denen der Erfolg des Unternehmens aufbaut, die hervorragende Qualität der Produkte, die unternehmerische Eigenständigkeit und der Respekt für die Umwelt. Schon zu Beginn seiner unternehmerischen Tätigkeit traf Bernard Rouvinez die klare Entscheidung, Weine hoher Qualität herzustellen. Seine beiden Söhne Dominique und Jean-Bernard sind diesen Weg weitergegangen. Und heute führen die Geschwister Véronique Besson-Rouvinez sowie Philippe und Frédéric Rouvinez die Familientradition konsequent weiter.

Die Familie Rouvinez zählt zu den anerkanntesten Produzenten des Kantons. Sie übernahm eine Pionierrolle in der Kreation grosser Assemblageweine – mit Le Tourmentin, La Trémaille oder Les Grains Nobles – sowie in der integrierten Produktion.

Als Wegbereiterin in Sachen Biodiversität hat sich die Familie Rouvinez mit Nachdruck für den Schutz der Umwelt und die Förderung der integrierten Produktion engagiert. So hat das Unternehmen die Methoden der Weinbautechnik angepasst und weiterentwickelt, auf Bodenherbizide verzichtet und ein eigenes System der Tropfenbewässerung für die Weinreben entwickelt. Die regelmässige Instandsetzung der Trockensteinmauern in den Weinbergen leistet einen Beitrag zum Erhalt eines natürlichen Lebensraums und die Massnahmen zur Förderung einer angepassten Flora fördern den Reichtum der Biodiversität. Im Jahr 2013 nahm Domaines Rouvinez eine fotovoltaische Anlage in Betrieb, die den gesamten Bedarf des Unternehmens an elektrischer Energie decken kann.

Der Family Business Award wird dieses Jahr zum dritten Mal verliehen. Der Preis wurde 2012 von der AMAG gestiftet und zeichnet jedes Jahr ein Schweizer Familienunternehmen für nachhaltiges und wertorientiertes Unternehmertum aus. Der Family Business Award will die breite Öffentlichkeit auf die Bedeutung der Familienunternehmen aufmerksam machen. Die KMU leisten einen unentbehrlichen Beitrag zur Schweizer Wirtschaft. Sie steuern rund 60% des BIP unseres Landes bei und bilden damit das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Die AMAG hat deshalb im Jahr 2012 in Erinnerung an ihren Firmengründer Walter Haefner den Family Business Award ins Leben gerufen. Die beiden ersten Gewinner waren die Trisa AG (2012) und die SIGA Holding AG (2013). Für die dritte Ausgabe des Family Business Award haben sich über 100 Betriebe beworben, von denen 13 vom Zentrum für Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit CCRS der Universität Zürich ausgewählt wurden. Eine unabhängige Jury bestehend aus neun Mitgliedern unter dem Vorsitz von Klaus Endress, des Präsidenten der Endress+Hauser Gruppe, hat diese 13 Bewerber geprüft und schliesslich vier Finalisten ernannt: Beck Glatz Confiseur AG in Bern, Groupe et Domaines Rouvinez in Siders, F. Hunziker + Co. AG in Dietikon und Kuhn Rikon AG in Rikon.


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