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Celtica

Herkunft

Die weisse Rebsorte Celtica ist eine Kreuzung aus Riesling Italico und einem Chardonnay-Klon aus dem Oltrepò Pavese. Gelungen ist diese Neuzüchtung Mario Fregoni und Alberto Vercesi 1989 am Istituto di Frutti-Viticotura dell’Università Cattolica del Sacro Cuore di Milano mit Sitz in Piacenza. Feldversuche mit Selektionen fanden in der Region Lombardei statt.
Celtica B. mit dem Code 439 wurde am 28. Mai 2010 ins Register aufgenommen und unter der Nummer G.U. 189 - 14/08/2010 im Amtsblatt publiziert.


Verbreitung

Italien, Schweiz


Eigenschaften

Die Knospen haben einen rötlichen Rand und sind leicht filzig. Die Achse der Triebe ist gekennzeichnet durch eine deutliche Rötung auf beiden Seiten und auch die Oberseite der jungen Blätter sind rötlich gefärbt.
Das erwachsene Blatt gleicht einem Fünfeck von mittlerer Grösse, ist fünflappig mit Seitenbuchten und die anthocyan-farbenen Rippen sind an der Oberfläche klar ersichtlich. Auf der Blattunterseite bleibt vom winterlichen Filz nichts übrig. Die Stielbucht ist U- bis Lyraförmig geöffnet.

Die Trauben sind zylinderförmig und messen im Durchschnitt 12 Zentimeter in der Länge und 8 Zentimeter im Durchmesser. Häufig haben sie zwei wenig ausgebildete Schultern. Die Trauben sind mittel kompakt bis kompakt.

Die Beeren sind von mittlere Grösse, rund bis oval und haben eine grün-gelbe Haut.

Feldversuche der Azienda Riccagioia mit wissenschaftlicher Begleitung des Instituts für Garten- und Weinbau der Katholischen Universität Sacro Chore haben ergeben, dass die Rebsorte Celtica auf nicht sehr fruchtbaren Böden beste Ergebnisse liefert. Die Untersuchungen wurden zwischen 2002 und 2007 gemacht.

Treibt mittelfrüh aus. Die Blütezeit erfolgt im mittleren Zeitfenster, ebenso der Beginn der Reife. Die Wuchskraft ist gut, einer Tendenz zur Akzentuierung in den Umgebungsbedingungen (Wasserverfügbarkeit) sind besonders günstig.


Weintyp

Eignet sich zur Herstellung von frischen Weissweinen und Schaumwein.