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Galotta

Herkunft

Galotta ist eine blaue Neuzüchtung aus der Schweiz. Die Kreuzung aus den Sorten Gamay und Ancellotta gelang im Jahr 1981 an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Pflanzenbau (Agroscope RAC Changins) in Pully. Ab dem Jahr 1995 erfolgten in Weinbergen des Wallis, der Waadt und des Tessins Feldversuche in grösserem Stil.
Die Galotta findet sich seit dem Jahrgang 2005 in den Statistiken des Schweizer Weinbaus. Die Anbaufläche von Galotta ist in den vergangenen Jahren auf über 13 Hektar angestiegen.


Verbreitung

Schweiz


Eigenschaften

In der Ampelographie wird der Habitus folgendermassen beschrieben:

- Die Triebspitze ist offen. Sie ist leicht wollig behaart, grünlich mit sehr leichtem karminfarbenem Anflug. Die hellgrünen Junblätter sind leicht wollig behaart.
- Die mittelgrossen Blätter sind fünflappig und tief gebuchtet. Die Stielbucht ist V-förmig offen. Das Blatt ist stumpf gezahnt, die Zähne sind mittelgross. Die Blattoberfläche auch Blattspreite genannt, ist leicht blasig.
- Die walzen- bis konusförmige Traube ist geschultert, klein bis mittelgross und recht dichtbeerig. Die rundlichen Beeren sind klein bis mittelgross und von bläulich-violetter Farbe.

Die Rebsorte reift zirka acht Tage nach der Gutedel, also ähnlich wie die Gamay und gilt somit als früh reifend. Galotta ist eine Varietät der Edlen Weinrebe.


Weintyp

Galotta ergibt fruchtige Weine mit intensiven Aromen von roten Beeren. Der Wein ist konzentriert und reich an feinen und dennoch rassigen Tanninen.


Synonyme

Keine