2019-08-08

Grand Prix du Vin Suisse 2019

Der 13. Grosse Preis des Schweizer Weins wird ein Event der Superlative: Sage und schreibe 3259 Weine treten gegeneinander an – das gab es seit Beginn des Wettbewerbs noch nie. 545 Weingüter aus 21 Weinkantonen folgten der Einladung der Vereinigung Vinea und der Zeitschrift Vinum, die jedes Jahr aufs Neue die grösste Verkostung Schweizer Weine gemeinsam organisieren.

Als im Juni eine bisher nie dagewesene Anzahl von Weinkartons ihren Weg in die Keller der Vereinigung Vinea fand, war der Hauptveranstalter des Weinwettbewerbs zu Recht mit einem gewissen Stolz erfüllt. Die magische Grenze von 3000 Proben wurde bisher nur zweimal überschritten: 2011 mit 3019 und 2013 mit 3092 Weinen. Der Anstieg ist mit einem Plus von 392 Weinen im Vergleich zum vergangenen Jahr bemerkenswert. Dieser Erfolg ist zweifellos der bedeutenden Positionierungsarbeit der Veranstalter in den vergangenen Jahren zu verdanken, wodurch der «Grosse Preis des Schweizer Weins» zum nationalen Referenzwettbewerb geworden ist.

Erfreulich ist ausserdem, dass die diesjährigen 545 am Wettbewerb teilnehmenden Weingüter (+20 im Vergleich zu 2018) aus 21 von 26 Weinkantonen der Eidgenossenschaft kommen. Zum ersten Mal sind auch die Kantone Jura, Glarus, Uri und Basel-Stadt vertreten.

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zu den «Goldweinen».

Grossteil der registrierten Weine aus dem Jahrgang 2018
2018 war sowohl in Bezug auf die Produktionsmenge (+12,6 % im Vergleich zum Zehnjahresdurchschnitt) als auch die Traubenqualität ein exzellenter Jahrgang. Da verwundert es nicht, dass 57 % der registrierten Proben aus diesem Jahrgang stammen.

Mit einem Klick auf das Bild können Sie die Liste der Silbergewinner herunterladen.

Überraschend ist allerdings der explosionsartige Anstieg um 80 % an teilnehmenden Riesling-Sylvanern. Der sonst eher in verhaltenem Masse vertretene Weisswein aus der deutschsprachigen Schweiz geht dieses Jahr mit 112 Weinen ins Rennen. Gleiches gilt (jedoch in geringerem Masse) für den Gamay (+35 %), die «anderen sortenreinen Rotweine» (+29 %) sowie für Roséweine und Blancs de Noir (+22 %). Allerdings sind in den Kategorien der Schaumweine sowie der sortenreinen Rotweine Gamaret, Garanoir und Mara mehr oder weniger starke Rückgänge zu verzeichnen.

Sechstägige Weinverkostung in Sierre und Galaabend am 24. Oktober in der Hauptstadt
Kein Weinwettbewerb ohne Verkoster. In diesem Jahr sind es 156 Önologen, Sommeliers, Weinhändler, Winzer und Journalisten der gesamten Eidgenossenschaft, die vom 24. bis 29. Juni in Sierre die registrierten Weine nach den strengen Anonymitätsregeln des Verbands der Schweizer Önologen bewerten. Die mit Gold- oder Silbermedaillen ausgezeichneten Weine sowie die sechs besten Weine aus allen 13 Kategorien werden im Juli bekanntgegeben. Diese sogenannten nominierten Weine nehmen anschliessend am grossen Finale teil und werden bei der «Gala des Schweizer Weins» am 24. Oktober im Kursaal in Bern vor mehr als 400 Gästen gekürt.

(Quelle: Vinum)


Zur├╝ck