2009-07-15

Luzerner Weine ÔÇô neue Bezeichnung

Eine neue Verordnung der Regierung über die kontrollierte Ursprungsbezeichnung (AOC) soll für Konsumenten mehr Transparenz bezüglich Produktion und Herkunft von Luzerner Weinen schaffen. Diese würden ab sofort einheitlich mit «AOC Luzern» bezeichnet und im Anbau geografisch eingeschränkt, schreibt die Dienststelle Landwirtschaft und Wald in einer Mitteilung.

Auf den Weinetiketten ist die Bezeichnung des Ursprungs nur noch in den vier Rebregionen Vierwaldstättersee, Seetal, Sempachersee und Wiggertal möglich. Die Sorten müssen auf der Etikette bezeichnet werden. Einen Gebiets-oder Gemeindeverschnitt, wie in anderen Regionen üblich, gibt es im Kanton Luzern nicht. «Was auf der Etikette steht, stimmt zu 100 Prozent und wird entsprechend kontrolliert», so die kantonale Dienststelle.

Die Anbaufläche für Weinreben im Kanton Luzern verdoppelte sich in den vergangenen zehn Jahren. Sie umfasst heute rund 40 Hektaren. Der Weinbau bietet im Kanton Luzern rund 30 Landwirtschaftsbetrieben eine Einnahmequelle. Schweizweit wird auf rund 15 000 Hektaren Landwirtschaftsfläche Wein angebaut.
(Quelle: Neue Luzerner Zeitung)

Weitere Informationen zu Luzerner Weinen gibt es unter www.lawa.lu.ch, Stichwort Weinbau


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