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Gamaret

Herkunft

Die rote Rebsorte Gamaret ist eine Neuzüchtung der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Pflanzenbau (Agroscope ACW Changins) in Pully. 1970 entwickelten André Jaquinet und Dominique Maigre in Pully  im Kanton Waadt diese Sorte durch Kreuzung von Gamay und Reichensteiner (siehe unten). Der Ursprungstock trägt die Nummer B42. 1991 erhielt die Sorte den Eintrag in die Schweizer Sortenliste. Die Rebsorte wurde auf 120 Parzellen getestet. Insgesamt wurden 3 bis 4 Hektar auf allen wichtigsten Bodenarten angepflanzt. Diese sind über das ganze Kantonsgebiet verstreut.
Aus derselben Kreuzung ging die Neuzüchtung Garanoir hervor.


Verbreitung

Gamaret wird in der Westschweiz vor allem in der Waadt, im Kanton Genf und auch im Wallis angebaut. Auch in der Ostschweiz versuchen Winzer, diese Rebe anzusiedeln. In kleinen Mengen wird sie auch in Deutschland kultiviert (Anbaugebiet Württemberg). Die Forschungsanstalt Geisenheim betreibt ebenfalls kleine Flächen für den Versuchsanbau.


Eigenschaften

Gamaret treibt mit der Blauburgunder aus. Sie hat pro Trieb in der Regel zwei mittelgrosse, relativ lockere, mittel- bis kleinbeerige Trauben mit fester Haut. Der Farbumschlag beginnt früh. Die Reife erreicht sie kurz vor der Blauburgunder. Dank der sehr hohen Resistenz gegen Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea) erfreut sich die Gamaret großer Beliebtheit bei den Produzenten. Gamaret verlangt eine gute Reblage, damit der Wein nicht krautig und kratzend wirkt. Zwingend ist, dass nicht zu hohe Erträge geerntet werden.

Gamarte RAC 14


Weintyp

Der Wein präsentiert sich tiefdunkel mit violetten Reflexen. In Bouquet und Aroma zeigt er sich südländisch würzig und gut strukuriert. Den Wein kann man gut lagern.
Gamaret wird oft mit Garanoir, Gamay oder Pinot Noir in einer Assemblage vereint.


Synonyme

keine



Reichensteiner (weiss)

Reichensteiner ist eine weisse Rebsorte, die aus der Kreuzung von Müller-Thurgau x (Madeleine Angevine x Calabreser-Froelich) entstand. Die Neuzüchtung zwischen den beiden Tafeltrauben (Namen in Klammern) wurde im Jahr 1939 durch Dr. Heinrich Birk (1898-1973) realisiert. Die Kreuzung mit der Müller-Thurgau wurde von Helmut Becker (1929-1989) in der Forschungs-Anstalt Geisenheim/Rheingau durchgeführt. Der Sortenschutz wurde 1978 erteilt. Die erste europäische Gemeinschaftskreuzung hatte zum Ziel eine früh reifende, fäulnisresistente Traubensorte zu erhalten, die sich vor allem für Assemblagen eignet, aber auch allein kräftige, charaktervolle Weine hervorbringt.

Gamaret RAC 14


Auswahl von Produzenten, die
Gamaret anbauen:


Domaine la Colombe
Raymond Paccot



Domaine du Paradis
Roger Burgdorfer



Capitaine, Domaine La
Reynald Parmelin



Pierre-Alain Meylan


Obrist SA
Alain Leder



Cave de la CĂ´te
Maurice Gay



Weingut Haug
Hans-Heinrich Haug-Frei



Domaine YM
Yann Morel



Château de Châtagneréaz
Tony Heubi



Domaine des Cèdres
Jean-Christophe Porret



I Vini di Guido Brivio SA
Guido Brivio



Cave des Viticulteurs de Bonvillars
Sylvie Mayland



La Petite Cave SĂ rl
Jean Carrupt



Wiiwaerchstatt AG – L’Atelier du Vin SA
Gerold Ruoff



Domaine de la Vigne Blanche
Sarah Meylan



Manoir, Domaine du
Michel Hostettler



Weinbau Wetli
Anne Grethe Wetli-Schinzel



Domaine Bovy
Vincent Bovy



Cave Beetschen
Vincent Beetschen



Kellerei Kloster Einsiedeln
Dominic Mathies



Weingut Diederik
Diederik «Didi» Michel



La Maison du Moulin
Yannick Passas



Cave La Colombe
Grégoire Dessimoz



Cave de la Crausaz
Alain Bettems



Baumgartner Weinbau
Lukas Baumgartner



Henri Badoux SA
Kurt Egli



Cave et Distillerie de la Ruelle
Daniel Beyeler



CasaNova Wein Pur
Marco Casanova



Château d'Allaman
Samuel Broccard



Chenalettaz, Domaine de la
Jean-François Chevalley



Cave Les 3 Saints
Damien Roh



Cave St-Mathieu
Jean-Louis Mathieu



Domaine de la Ville de Morges
Marc Vicari



Louis Comby et Fils
Gratien Comby



Domaine Croix Duplex
Simon Vogel



Domaine de la Pierre Latine
Philippe Gex



Pfister Bözen – Wein & Natura-Beef
Reto Pfister



Weingut Heidegg
Peter Schuler



Ruedin Vins, Madeleine
Madeleine Ruedin



Domaine des Dix Vins
Raphaël Piuz



Les Frères Dutruy
Julien Dutruy



Cantine Latini SA
Samuel Latini



Weinbau Sonnenrain
Walter Deschwanden



Rebberg MĂĽhlihalde Hohenrain
Rafael Schacher



Cave du Courset
Richard Bonvin



Cave de Marterey
Yves Martin



Emery, Cave Alain
Alain Emery



Rebberg Buchholz
Ruth Kempf-Holdener



Weinbau Mariazell
Beat Felder-Meyer



Weingut zum Frohhof
Hansueli Sprenger



Dominique Passaquay - Vigneron Encaveur
Dominique Passaquay



Caves du Château de Praz
Marylène Bovard-Chervet



Vin d’Oeuvre
Isabella Kellenberger



Cave du Consul
Laurent Martin



Brunner Weinmanufaktur
Mathias Brunner



Vouga Vins
Jocelyn Vouga



Alexandre Chappuis & Fils
Guy-Louis Chappuis



Mermetus, Domaine
Vincent Chollet



SchĂĽrmatt
Hans Barmet-Bleicher



Distillerie et Cave de Saconnex d’Arve
Daniel Brenner



Staatskellerei ZĂĽrich
Christoph Schwegler



Cantina Settemaggio
Nicola Marcionetti



Weinkellerei Rahm
Peter Rahm



Cave Beltrami & Fils SA
Attilio Beltrami



La Cave de Genève SA
JĂ©rĂ´me Leupin



Weinhof Tschirky
Felix Tschirky-Näf



Chäppeligenossenschaft
Thomas Suter



RĂ©gence Balavaud SA



Domaine des Molards
Michel Desbaillet



Wasmer-Ramer, Azienda Agricola Ecologica
Kurt Wasmer-Ramer



Weinmanufaktur Bern
Matthias Rindisbacher



Domaine de Valmont
Laurent Bally



Weingut Bisang
Thomas Bisang-Heller



Domaine de la Planta
Bernard Bosseau



Domaine des Charmes
Bernard Conne



Domaine Wannaz
Gilles Wannaz



Faunes, Domaine Les
Frédéric Mistral



Le Petit Château
Fabrice Simonet



La Cave Les Moines
Serge Diserens



Weinbau am Tannberg
Reto Vonarburg-Lässer



Le Clos de CĂ©ligny
Rudolf Moser



Weingut FiBL
Andreas Tuchschmid



Cave de la Commune d'Yvorne
Frédéric Blanc



Weingut Rohner
Otto Rohner



Klosterhof Aesch
Kurt Huwiler



Les Frères Dubois & Fils
Frédéric Dubois



Weingut Schlössli
Fabian Teutsch-Marugg



Bouvet-Jabloir
Dimitri Colomb